Ausgewählte Einblicke in die Arbeit mit digitalen Innovationsportfolios
„Zeigen Sie mir, wie das konkret aussieht“, sagen viele Führungskräfte, bevor sie über ein strukturiertes Innovationsportfolio entscheiden. Auf dieser Seite habe ich repräsentative Ausschnitte aus Projekten gebündelt: keine Marketingstories, sondern verdichtete Beispiele aus echten Engagements. Sie zeigen, wie ich digitale Innovationspipelines ordne, Governance in Experimentierräume übersetze und Portfoliosichten baue, die auch in regulierten Umfeldern tragfähig sind.
Jan M. Keller
Gründer und Innovationsarchitekt
Ausgewählte Engagements im Überblick
Industrielles Innovationsportfolio strukturieren
Innovationslabore in Governance einbetten
Ein Finanzdienstleister suchte einen Weg, Innovationslabore und strenge Governance Vorgaben zu verbinden. Wir entwickelten abgestufte Leitplanken, ein Innovationsboard und standardisierte Experimentberichte.
Digitale Initiativen im Gesundheitssektor ordnen
Digitale Vorhaben im öffentlichen Sektor steuern
Ein Unternehmen der öffentlichen Hand wollte seine Digitalprojekte transparenter steuern. Gemeinsam etablierten wir Portfolioreviews, eine klare Scorecard und Rollen für Fachbereiche, IT und Rechtsabteilung.
Produktroadmaps und Innovation zusammenführen
Globales Innovationsreporting harmonisieren
Ein Konzern mit international verteilten Einheiten benötigte ein harmonisiertes Innovationsreporting. Wir entwickelten schlanke Templates und Dashboards, die lokale Freiräume lassen und dennoch zentrale Steuerung ermöglichen.
Zwei Einblicke in die Arbeit mit digitalen Innovationsportfolios
„Wir investieren viel in digitale Projekte, aber niemand kann uns eine konsistente Übersicht zeigen“, sagte mir ein Vorstandsmitglied eines Industrieunternehmens. In diesem Engagement startete ich mit einer radikal ehrlichen Inventur: alle digitalen Initiativen, von kleinen Automatisierungen bis zu globalen Plattformprogrammen, wurden in einem gemeinsamen Raster erfasst. Gemeinsam mit Strategie, IT, Risiko und Controlling entwickelten wir Kategorien, Reifegrade und eine einfache Wert Risiko Logik. Aus hunderten verstreuten Zeilen in verschiedenen Listen entstand ein Innovationsportfolio, das der Vorstand in einer einzigen Sitzung durchgehen konnte. Entscheidungen über Stop, Fortführung oder Skalierung basierten nicht länger auf Präsentationsstärke, sondern auf dokumentierten Hypothesen, Lernfortschritten und klaren Kapazitätsgrenzen. In einem zweiten, stark regulierten Umfeld stand weniger die Menge an Initiativen, sondern die Unsicherheit über Governance im Vordergrund. Hier baute ich mit dem Unternehmen eine Entscheidungsarchitektur auf, in der Innovationslabore, Fachbereiche und Risikomanagement gemeinsam arbeiteten: abgestufte Leitplanken, definierte Experimentierräume und ein zentrales Innovationsboard mit klaren Kriterien. Die Experimente blieben mutig, aber die Entscheidungswege wurden ruhiger, nachvollziehbarer und prüfbar. Beide Beispiele zeigen, wie ein strukturiertes Innovationsportfolio nicht nur Transparenz schafft, sondern auch die Kultur der Entscheidungsfindung verändert.
Einblicke in typische Artefakte und Situationen
Portfoliokarte auf einer Workshop Wand
Entscheidungsrelevantes Portfoliodashboard
Strukturiertes Portfolioboard Meeting
Experiment Canvas für digitale Vorhaben